Hey!
Schön, dass du da bist! 🙂
Was hat es mit diesem Blog auf sich? Also, ehrlichgesagt war mein erster Gedanke, dass er ziemlich überflüssig ist, da es bereits tausende von Blogs gibt, über alle erdenkliche Themen. Viele davon auch zu persönlichen Themen. Der eigene Alltag, Eindrücke, Gedanken, Gefühle, u.s.w. Deshalb kann ich mir vorstellen, dass mein Blog für die Allgemeinheit eher uninteressant wird – eine ungesehene Datenleiche in den Tiefen des Internets, einzig dazu da, um mir selbst beim Schreiben zur Unterhaltung zu dienen, vielleicht als eine Art Tagebuch.
Andererseits bietet die Vielfalt von Blogs, die Vielfalt von Content, Möglichkeiten, mehr über die Welt zu erfahren, mehr über andere zu erfahren und damit oft mehr über sich selbst. Ohne gewisse Blogs oder Instagram-Einräge hätte ich beispielsweise nicht realisiert, dass ich hochsensibel bin. Und damit kommen wir zu der Frage: Wer bin ich denn?
Die Inspiration, mich „Zebra“ zu nennen, kam von Anne Heintzes Buch „Außergewöhnlich normal“. Dort vergleicht sie „durchschnittliche“ Menschen mit Haflingern, die freundlich, fleißig, angenehm, aber „normal“ sind, mit Zebras – in diesem Vergleich hochsensible, hochsensitive und/oder hochbegabte Personen – die unter einer Hafi-Herde sehr auffällig wären, noch dazu, wenn sie bunt gestreift sind. Sich daher als „Außenseiter:in“ zu fühlen, sei normal, gleichzeitig gehen damit besondere Fähigkeiten und Fertigkeiten einher – wobei weder Haflinger noch Zebras besser oder schlechter sind, nur eben in gewisen Aspekten anders.
Morgen schreibe ich mehr dazu, was Hochsensibilität für mich bedeutet, welche Aspekte mein Leben besonders prägen und was dich in diesem Blog noch alles erwarten kann.
Falls sich wider Erwarten Leser:innen für diesen kurzen Einstiegsartikel gefunden haben, danke ich euch für die Zeit, freue mich über Feedback oder Gedanken.
Alles Gute für dich,
Deine Zebra